Der Roman behandelt das Schicksal dreier Familien in Altkinsberg bei Eger am Ende des Zweiten Weltkriegs und in der danach folgenden Zeit. Im Vordergrund steht die alle nationalen Hindernisse überwindende, aber dennoch tragisch endende Liebe zwischen der Deutschen Anna Maria und dem tschechischen Arzt Jan.
Elfriede Bidmon wurde für das Buch mit dem Elisabeth-Engelhardt-Literaturpreis des Landkreises Roth ausgezeichnet.
In seiner Laudatio sagte Reinhard Knodt:
"Die Autorin hat sehr viel Welt in ihren Roman eingebracht. Sie hat gezeigt, wie sich große Politik und kleine Schicksale treffen, sie hat differenzierte Charaktere gezeigt, sie hat gezeigt, wie Gefühle und Ereignisse sich bedingen. Man erlebt auch sehr viel in diesem Roman. Man erfährt die Geschichte des Loreto-Mythos, man erlebt einen Mord an einem Kriegsheimkehrer, erlebt die Vertreibung der Dorfbewohner, Menschen auf der Flucht und nächtliche Grenzübertritte, aber auch den normalen Alltag in einem Land, das immer wieder von neuen Herren besetzt wird. Das geht nah. Es gibt zur Zeit eine ganze Reihe anderer Bücher über das Verhältnis von Deutschen und Tschechen, aber ich kenne keines, das an intimer Schilderung diesem hier gleichkommt."